Einkauf & Disposition
Disposition mit KI: Bestellvorschläge statt Bauchgefühl, automatisch
„Wir disponieren noch aus dem Bauch heraus“ – das hören wir von fast jedem Einkaufsleiter im Fachgroßhandel. KI analysiert Ihre Verkaufshistorie, erkennt saisonale Muster und berechnet Bestellvorschläge auf Artikelebene. Disponenten sehen nur noch die Ausnahmen.
Das Dispositions-Paradox
Volle Regale, trotzdem Fehlmengen: Warum das passiert
Drei Herausforderungen, die sich mit Excel-Listen und Erfahrungswerten allein nicht mehr lösen lassen.
Überbestand hier, Fehlmenge dort
20 bis 30 Prozent des Umsatzes liegen unnötig im Lager, und gleichzeitig können Sie bei Kernartikeln nicht liefern. Die ERP-Disposition reagiert auf Vergangenheit, aber sie erkennt keine saisonalen Muster oder Trends.
Saisonalität wird manuell 'erinnert'
Heizperiode, Wärmepumpen-Boom, Baustellensaison: Ihr erfahrener Disponent weiß das alles. Aber wenn er in Urlaub geht oder in Rente, geht das Wissen mit. Und der Arbeitsmarkt gibt keinen Ersatz her.
30.000 Artikel, jeden Tag manuell prüfen
Bei 30.000+ SKUs ist es physisch nicht möglich, jeden Artikel täglich zu prüfen. Was bleibt, ist ein Feuerwehr-Modus: Wer am lautesten schreit, wird zuerst disponiert.
Was bringt das unterm Strich?
Vier Hebel für Ihre Disposition
Praxiserprobte KI-Module, die an Ihr ERP andocken und sofort messbar entlasten.
Nachfrageprognose auf Artikelebene
Die KI erkennt saisonale Muster, Trends und Ausreißer auf Artikelebene. Heizperiode, Bausaison, Förderprogramme: Alles fließt automatisch in die Prognose ein.
Automatische Bestellvorschläge
Das System generiert Bestellvorschläge mit konkreter Mengenempfehlung und optimalem Bestellzeitpunkt. Der Disponent gibt frei, statt selbst zu rechnen.
Ausnahmeliste statt Komplettsortiment
Disponenten sehen nur die Artikel, die wirklich ihre Aufmerksamkeit brauchen: ungewöhnliche Abverkaufsmuster, neue Artikel ohne Historie, Lieferengpässe. Alles andere läuft automatisch.
Sicherheitsbestand dynamisch berechnen
Sicherheitsbestände passen sich automatisch an die aktuelle Nachfragesituation an. Kein starrer Puffer, der entweder zu hoch oder zu niedrig liegt.
“Wir haben 2 Millionen im Lager stehen, und trotzdem fehlt morgen das eine Fitting.
EinkaufsleiterSHK-Fachgroßhandel, Bayern
So gehen wir vor
Von der Analyse zum laufenden Bestellvorschlag
Datenanalyse
Wir analysieren Ihre Verkaufshistorie, Artikelstruktur und aktuelle Disposition. Wo steckt der größte Hebel?
Pilotwarengruppe
Eine Warengruppe wird als Pilot ausgewählt. Die KI lernt aus Ihren Daten und liefert erste Bestellvorschläge.
Parallelbetrieb
KI-Vorschläge laufen parallel zu Ihrer bestehenden Disposition. Ihr Team vergleicht und gewinnt Vertrauen.
Rollout
Was funktioniert, wird auf weitere Warengruppen und Standorte ausgerollt. Schritt für Schritt, nicht alles auf einmal.
Häufige Fragen
Was Einkaufsleiter zur KI-Disposition fragen
Aus Ihrer Verkaufshistorie im ERP, typisch 12 bis 24 Monate. Je länger die Historie, desto präziser die Prognose. Die KI erkennt saisonale Muster, Trends und Ausreißer automatisch und passt ihre Modelle laufend an.
Neue Artikel werden anfangs über ähnliche Artikel oder Warengruppen geschätzt. Nach vier bis sechs Wochen hat das System eigene Daten und verfeinert die Prognose automatisch.
Nein. Der Disponent entscheidet weiterhin. Er sieht aber nur noch die 5 bis 10 Prozent der Artikel, die wirklich seine Aufmerksamkeit brauchen, statt 100 Prozent. Die Routine läuft automatisch, die Erfahrung bleibt beim Menschen.
Ja, optional. Die Bestellvorschläge können als Entwurf ins ERP übertragen werden, die der Disponent mit einem Klick freigibt. Oder vollautomatisch, wenn Sie das für bestimmte Artikelgruppen wünschen.
Acht bis zwölf Wochen bis zum ersten produktiven Ergebnis. Die Pilotphase startet mit einer Warengruppe, nicht mit dem gesamten Sortiment. So sehen Sie den Effekt, bevor Sie sich für den Rollout entscheiden.
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