Branchen in denen wir etwas bewirken
Für jede Abteilung das Richtige
Services mit denen wir Unternehmen helfen
Ihre individuelle Roadmap für messbare Effizienzgewinne – mit klaren Quick Wins in 4 Wochen.
Vorbereitung auf Automatisierung und KI-Einsatz – Ihre Prozesse und Systeme werden zukunftsfähig.
Transformation als Kultur – Change, der begeistert und bleibt
Nach Effizienz kommt Wachstum – Aus Daten wird Umsatz
Der technische Großhandel in Deutschland steht 2026 vor seiner größten Bewährungsprobe seit der Finanzkrise. Während die Branche weiterhin ein volkswirtschaftliches Schwergewicht bleibt, zeigen die Zahlen eine kritische Entwicklung: Minimales Wachstum von 0,7%, über 50% der Unternehmen mit Umsatzrückgängen. Mehr als 2.000 Insolvenzen seit 2023.

Für Geschäftsführer mittlerer Großhandelsunternehmen (150-350 Mitarbeiter) stellt sich nicht mehr die Frage ob, sondern wann und wie schnell operative Prozesse automatisiert werden müssen. Diese Analyse zeigt auf Basis aktueller Branchendaten, wo die größten Ineffizienzen liegen – und was sie Ihr Unternehmen tatsächlich kosten.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache:
Besonders dramatisch zeigt sich die Situation in spezifischen Segmenten: Der SHK-Großhandel verzeichnete 2024 einen Umsatzrückgang von 13,2% bei einem Marktvolumen von 17-20 Milliarden Euro. Das Geschäftsklima sank um 24 Punkte – der stärkste Einbruch seit Beginn der Messungen.
Laut aktuellen Studien bezeichnen 49% der Handelsunternehmen den Fachkräftemangel als stark behindernd für ihre Geschäftstätigkeit. Besonders kritisch sind die Bereiche:
Die unbequeme Wahrheit: Dieses Problem ist nicht durch Recruiting zu lösen. Die Branche gilt als unattraktiv, der demografische Wandel verschärft die Situation, und qualifizierte Fachkräfte wandern systematisch in digitalere Branchen ab.
Die Kosten einer unbesetzten Position liegen bei 50.000-100.000 Euro pro Jahr – nicht nur durch entgangene Leistung, sondern auch durch Überlastung bestehender Teams, Qualitätsverluste und Kundenverluste.
In einem durchschnittlichen mittleren Großhandelsunternehmen kommen 40-60% aller Kundenaufträge unstrukturiert herein – per E-Mail, Telefon, oder sogar noch per Fax. Die Realität sieht so aus:
Jahreskosten: 40.000-80.000 Euro (Personalkosten) + 20.000-40.000 Euro (Fehlerkosten) = 60.000-120.000 Euro
Der Nebeneffekt: Längere Order-to-Fulfillment-Zeiten bedeuten schlechtere Kundenerfahrung und erhöhte Nachfragen beim Kundenservice – ein selbstverstärkender Teufelskreis.
90% der befragten Großhändler nennen Beschaffung und Einkauf als operative Kernherausforderung. Das eigentliche Problem ist jedoch nicht die Beschaffung an sich, sondern ein systematisches Paradoxon:
Bei einem Unternehmen mit 50 Millionen Euro Umsatz bedeutet das:
| Kostenfaktor | Jährliche Belastung |
|---|---|
| Unnötig gebundenes Kapital | 1,25-1,75 Mio. Euro |
| Lagerkosten (5-10% p.a.) | 62.500-175.000 Euro |
| Zinskosten (5% p.a.) | 62.500-87.500 Euro |
| Obsoleszenz (2-3% wird unverkäuflich) | 50.000-100.000 Euro |
| Verlorene Umsätze durch Fehlmengen | 2,5-5 Mio. Euro |
| Gesamtbelastung pro Jahr | 170.000-450.000 Euro |
Die Ursache liegt in veralteten Dispositionssystemen: Statische Min-Max-Bestände ohne Berücksichtigung von Saisonalität, Volatilität oder Lieferzeitenschwankungen sind in der heutigen Marktdynamik schlicht nicht mehr tragbar.
Ein mittlerer Großhändler verwaltet typischerweise 10.000-50.000 SKUs. Lieferantenpreise ändern sich wöchentlich oder monatlich, kommen in verschiedenen Formaten und über verschiedene Portale. Kundenspezifische Preise müssen Rabatte, Volumeneffekte und saisonale Faktoren berücksichtigen.
Das Resultat: Eine schleichende Margenerosion von 2-3% pro Jahr, die in der Tagesarbeit kaum wahrgenommen wird.
Bei 50 Millionen Euro Umsatz: 1-1,5 Millionen Euro weniger Gewinn pro Jahr
Hinzu kommen 3-5% höhere Einkaufskosten durch suboptimale Bestellungen, wenn Einkäufer nicht systematisch Konditionen vergleichen oder Bestellmengen optimieren können.
Ein typischer Kundenservice in einem mittleren Großhandel bearbeitet 50-100 Anfragen pro Tag. Die Analyse zeigt:
Die Konsequenz: Keine Zeit für proaktive Aktivitäten wie Upselling, Account Development oder strategische Kundenbetreuung. Ein klassischer Fall von "im Alltagsgeschäft gefangen".
Kosten: 0,5-0,8 FTE verschwendete Kapazität = 25.000-40.000 Euro pro Jahr
300-500 Eingangsrechnungen pro Monat, jeweils 8-15 Minuten Bearbeitungszeit – das summiert sich auf 67 Arbeitsstunden pro Monat. Der Prozess:
Fehlerquote: 5-10% (falsche Zuordnungen, Doppelbuchungen, fehlende Verknüpfungen)
Jahreskosten: 16.000-20.000 Euro (Bearbeitung) + 10.000-20.000 Euro (Fehlerkosten) = 26.000-40.000 Euro
Hier wird es interessant: In einer aktuellen Studie bewerten 92% der Großhändler ihre bisherigen Digitalisierungsbemühungen als positiv. Gleichzeitig zeigen dieselben Unternehmen massive Digitalisierungslücken:
Was bedeutet das? Die erste Welle der Digitalisierung (Website, Online-Shop, digitale Rechnungsstellung) ist abgeschlossen. Die zweite Welle – intelligente Automatisierung der Kernprozesse – hat bei den meisten Unternehmen noch nicht begonnen.
Die Symptome sind überall sichtbar:
Kosten der Digitalisierungslücken: 40.000-100.000 Euro pro Jahr durch Fehler, Ineffizienzen und verpasste Optimierungen
Was vor drei Jahren noch 200.000+ Euro Investition und 12+ Monate Implementierung bedeutete, ist heute in 4-12 Wochen mit Investitionen von 15.000-30.000 Euro pro Prozess umsetzbar. Die Kombination aus:
...hat die Einstiegshürden massiv gesenkt.
Die Amortisationszeiten für Automatisierungsprojekte im Großhandel liegen heute bei 2-4 Monaten. Das ist keine theoretische Berechnung, sondern basiert auf Implementierungen bei vergleichbaren Unternehmen.
Während Sie diese Zeilen lesen, automatisieren Ihre Wettbewerber ihre Prozesse. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie schnell Sie nachziehen – oder idealerweise vorangehen.
Basierend auf Analysen von über 50 Automatisierungsprojekten in der Branche kristallisieren sich sieben Kernbereiche heraus, in denen Automatisierung den größten Impact liefert:
Das Problem: 83 Stunden pro Monat für manuelle Auftragseingabe
Die Lösung: KI-basierte Systeme erkennen Bestellungen in E-Mails und PDFs, extrahieren Daten, validieren gegen das ERP-System und triggern automatisch das Fulfillment.
Typische Ergebnisse:
Investition: 18.000-25.000 Euro (einmalig) + 299 Euro/Monat
Amortisation: 2,5 Monate
Das Problem: 170.000-450.000 Euro Kapitalverschwendung durch falsche Bestände
Die Lösung: Machine Learning-Algorithmen prognostizieren Nachfrage unter Berücksichtigung von Saisonalität, Lieferzeitenschwankungen und Kundengruppen-Wichtigkeit. Dynamische Min-Max-Bestände statt statischer Regeln.
Typische Ergebnisse:
Investition: 22.000-28.000 Euro (einmalig) + 399 Euro/Monat
Amortisation: 2-3 Monate
Das Problem: 1-1,5 Millionen Euro Gewinnverlust durch Margenerosion
Die Lösung: Automatischer Import von Lieferantenpreislisten, regelbasierte Kalkulation unter Berücksichtigung von Kundengruppen, Saisonalität und Produkt-Lebenszyklus, tägliche Updates statt monatlicher Anpassungen.
Typische Ergebnisse:
Investition: 20.000-26.000 Euro (einmalig) + 349 Euro/Monat
Amortisation: 2-3 Monate
Das Problem: 3-5% höhere Einkaufskosten, 20-30% Versandkosten-Ineffizienz
Die Lösung: Automatische Anfragen an Lieferanten, KI-gestützter Angebotsvergleich, intelligente Bestellbündelung unter Berücksichtigung von EOQ-Berechnungen und Versandkostenschwellen, systematisches Performance-Tracking.
Typische Ergebnisse:
Investition: 19.000-24.000 Euro (einmalig) + 329 Euro/Monat
Amortisation: 2-3 Monate
Das Problem: 25.000-40.000 Euro verschwendete Kapazität, 24-48h Antwortzeiten
Die Lösung: KI-Chatbots für Standard-Anfragen (WhatsApp, Website, E-Mail), Self-Service-Portal für Stammkunden, intelligente Ticket-Priorisierung, KI-gestützte Antwortvorschläge für komplexe Fälle.
Typische Ergebnisse:
Investition: 16.000-22.000 Euro (einmalig) + 279 Euro/Monat
Amortisation: 2-3 Monate
Das Problem: 26.000-40.000 Euro Kosten, GoBD-Compliance-Risiken
Die Lösung: OCR-basierte automatische Erfassung, intelligenter 3-Way-Match, automatische Kontierung, digitaler Freigabe-Workflow, GoBD-konforme Archivierung auf deutschen Servern.
Typische Ergebnisse:
Investition: 15.000-20.000 Euro (einmalig) + 249 Euro/Monat
Amortisation: 2-3 Monate
Das Problem: Überverkauf, Preis-Inkonsistenz, 10-15h/Woche Admin-Arbeit
Die Lösung: Echtzeit-Bestandssynchronisation über alle Kanäle (Webshop, Amazon, Mercateo, EDI), automatische Preis-Updates, Order-Integration, Tracking-Synchronisation, kanal-spezifische Reservierungen.
Typische Ergebnisse:
Investition: 21.000-27.000 Euro (einmalig) + 379 Euro/Monat
Amortisation: 2-3 Monate
Sie beginnen mit dem offensichtlichsten Schmerzpunkt – der manuellen Auftragsabwicklung:
Sie implementieren sukzessive Auftragsabwicklung, Bestandsdisposition und Preismanagement:
Sie nutzen alle sieben Automatisierungs-Hebel für eine umfassende operative Transformation:
Nicht jedes Automatisierungsprojekt ist erfolgreich. Basierend auf Erfahrungen aus über 50 Implementierungen sind dies die entscheidenden Faktoren:
Beginnen Sie nicht mit dem technisch Interessantesten, sondern mit dem wirtschaftlich Sinnvollsten. Die Faustregel: Schnelle Wins schaffen Momentum und finanzieren weitere Projekte.
Ein "Big Bang"-Ansatz scheitert in 80% der Fälle. Besser: Prozess für Prozess, mit klaren Meilensteinen und messbaren Erfolgen nach 4-8 Wochen.
Automatisierung muss mit Ihrem ERP-System (SAP, Microsoft Dynamics, ProAlpha, etc.) nahtlos zusammenarbeiten. Insellösungen schaffen mehr Probleme als sie lösen.
Die Technologie ist selten das Problem – die Menschen sind es. Mitarbeiter müssen früh eingebunden, Ängste ernst genommen und klare Perspektiven aufgezeigt werden.
Automatisierung ist kein Projekt mit Enddatum, sondern ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess. Planen Sie quartalsweise Reviews und Anpassungen ein.
Die Zahlen lügen nicht: Der technische Großhandel steht vor seiner größten Transformation seit Jahrzehnten. Unternehmen, die jetzt in intelligente Automatisierung investieren, verschaffen sich einen Wettbewerbsvorteil, der in 12-24 Monaten kaum noch aufzuholen sein wird.
Die gute Nachricht: Die Technologie ist verfügbar, erschwinglich und erprobt. Die ROI-Zeiten von 2-4 Monaten bedeuten, dass sich Investitionen schnell amortisieren. Die versteckten Kosten manueller Prozesse – 150.000-300.000 Euro pro Jahr bei einem mittleren Großhändler – rechtfertigen jede einzelne der beschriebenen Maßnahmen.
Die entscheidende Frage ist nicht mehr ob, sondern wann und wie Sie beginnen.
Jedes Großhandelsunternehmen hat unterschiedliche Prioritäten, Systeme und Schmerzpunkte. Was bei einem SHK-Großhändler mit 250 Mitarbeitern funktioniert, muss nicht zwingend für einen Elektro-Großhändler mit 180 Mitarbeitern passen.
Conveso bietet ein kostenloses 60-minütiges Strategiegespräch an, in dem wir gemeinsam:
Am Ende des Gesprächs haben Sie Klarheit darüber, wo Sie stehen, was möglich ist, und welche Schritte als nächstes sinnvoll sind – unabhängig davon, ob Sie mit uns zusammenarbeiten oder nicht.
Vereinbaren Sie jetzt Ihr kostenloses Strategiegespräch und erfahren Sie, wie viel Ihr Unternehmen durch intelligente Automatisierung einsparen kann.
Dieser Artikel basiert auf Daten des BGA (Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen), Roland Berger, IDC/ATOS sowie proprietären Analysen von über 50 Automatisierungsprojekten im technischen Großhandel. Alle genannten Zahlen sind konservative Schätzungen basierend auf Durchschnittswerten mittlerer Großhandelsunternehmen (150-350 Mitarbeiter, 30-80 Millionen Euro Umsatz).
Keywords: Großhandel Automatisierung, technischer Großhandel Deutschland, Automatisierung Großhandel, KI Großhandel, Prozessautomatisierung Handel, SHK Großhandel Digitalisierung, Elektrogroßhandel Automatisierung, Fachkräftemangel Großhandel, ERP Integration Großhandel, Bestandsmanagement Automatisierung
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